Über Milben

Was sind Hausstaubmilben überhaupt?
Die Hausstaubmilben gehören der Familie der Spinnentiere "Arachnida" an und kommen in zwei Arten vor "Dermatophag oides pteronyssinus" und "Dermatophagoides farinae". Sie werden in der Literatur auch unter ihrem Klassennamen "Phyroglyphidae" geführt.

Wie gross sind Hausstaubmilben?
Hausstaubmilben sind winzige 0,1 bis 0,5 mm klein und deshalb kaum von Auge sichtbar. Als Beispiel hätten bis zu 400 Hausstaubmilben auf einem einzigen Streichholzkopf Platz.

 

Wann fühlen sich Hausstaubmilben besonders wohl?
Optimale Lebensbedingungen sind bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 65 – 80 % und einer Temperatur von 20 – 30°C erfüllt. Also so, wie sie in einer Matratze vorkommen.

 

Wo kommen Hausstaubmilben vor?
Die Hausstaubmilben suchen optimale Lebensbedingungen. Diese sind überall dort gegeben wo die lichtscheuen Tiere Nischen zum Verstecken finden, sowie genügend Nahrung und Feuchtigkeit. Bevorzugte Lebensräume sind deshalb Matratzen (in einer Standardmatratze können sich bis zu 1 Million Hausstaubmilben befinden), Teppiche, Polstermöbel, Kissen, Kuscheltiere und Liegeplätze von Haustieren.

Was mögen Hausstaubmilben überhaupt nicht?
Das hochwirksame POTEMA® MatratzenClean-Spray, welches die Vermehrung der Hausstaubmilben verhindert und somit die Milben in der Matratze aussterben lässt; sowie trockene Luft, Höhen über 1200 m über NN, Temperaturen unter 4°C bzw. über 60°C.


Gibt es natürliche Feinde?
Nein, die um ein 10-faches grössere Raubmilbe scheint ausgestorben. Sonstige natürliche Feinde sind nicht bekannt.

 

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Wie schnell vermehren sich Hausstaubmilben?
Ein Hausstaubmilben-Weibchen legt in ihrem Leben (ca. 120 – 160 Tage) täglich 1 – 4 Eier - im Schnitt also bis zu 300 Eier. Aus den Eiern entwickeln sich Larven, welche sich bei optimalen Lebensbedingungen nach 2 Häutungen zu erwachsenen Hausstaubmilben-Männchen oder-Weibchen entwickeln (Dauer ca. 30 – 40 Tage).

Was fressen Hausstaubmilben?
Hausstaubmilben ernähren sich überwiegend von menschlichen und tierischen Hautschuppen sowie von Mikroorganismen wie z.B. Pilzen, welche die Hautschuppen besiedeln. Da der Mensch pro Nacht ca. 1,5 g Hautschuppen im Bett verliert, die durch das Laken ins Innere der Matratze einrieseln, ist dort für reichlich Nahrung gesorgt.

Was passiert mit dem Kot der Hausstaubmilben?
Eine Hausstaubmilbe produziert während ihres Lebens ca. das 200-fache ihres Eigengewichtes an Exkrementen in Form von kleinen schleimbedeckten Kügelchen, die an textilen Fasern kleben bleiben.

 

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Im Laufe der Zeit können sich zum Beispiel in einer Matratze innert wenigen Jahren bis zu 500 Gramm Milbenkot ansammeln.

Obenstehend sehen Sie Milbenkot und Schmutz aus einer 5 Jahre alten Matratze eines ordentlichen, "normalen" Haushaltes.


Sind Hausstaubmilben eine gesundheitliche Belastung für Menschen?
Die Hausstaubmilben selbst sind nach derzeitigem Wissenstand für den Menschen nicht schädlich. Sie sind ein natürlicher Bestandteil in fast jedem Haushalt.

Kann der Kot der Hausstaubmilben die Gesundheit belasten?
Die getrockneten Kotbällchen und darin enthaltenen Allergene (Guanin) zerfallen zu Staub und können durch Bewegung leicht aufgewirbelt werden. Empfindliche Personen können auf den Feinstaub mit Niesen, tränenden Augen, Juckreiz und in schweren Fällen mit Husten, Atemnot und sogar Asthma reagieren.

Da der Mensch ca. 1/3 seines Lebens schläft und dabei hautengen Kontakt mit einer meist unhygienischen Matratze voll Milbenkot und Staub hat, können besonders während der Nachtruhe bei Hausstauballergikern vermehrt Beschwerden auftreten.

Was kann man gegen die Hausstaubmilben tun?

• Schlafzimmer trocken und kühl (ca. 18°C) halten.

• Bett und Bettzeug regelmäßig nach dem Aufstehen lüften, Matratze nicht "zudecken".

• Bettwäsche häufig wechseln und waschen.

• Regelmässig beim Bettwäschewechsel POTEMA® MatratzenClean-Spray anwenden.

• Alle 6 bis 12 Monate die Matratze reinigen lassen (Mit dem POTEMA® Matratzereinigungssystem ist Ihre Matratze nach der Reinigung zu 99,9% vollkommen sauber und keimfrei)

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